Projektübersicht

Die Hospizbewegung Peine e.V. begleitet beim Abschiednehmen ein Stück des Lebensweges auch über einen längeren Zeitraum, nicht nur in der Sterbephase. Die ehrenamtlich Engagierten gehen auf die Wünsche und Bedürfnisse der Schwerkranken ein und schenken Zeit. In der schweren Zeit der Trauer bietet die Hospizbewegung Peine auf Wunsch das Trauercafé und/oder Einzelgespräche an, das unverbindlich in einem geschützten Rahmen den Austausch mit anderen Betroffenen ermöglicht.

Kategorie: soziales Engagement
Stichworte: Räumlichkeiten, Trauerarbeit, Austausch
Finanzierungs­zeitraum: 04.06.2018 13:11 Uhr - 29.08.2018 22:00 Uhr
Realisierungs­zeitraum: zweite Jahreshälfte 2018

Worum geht es in diesem Projekt?

Die Hospizbewegung bietet jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat ein Trauercafé von 16.30 bis 18.00 Uhr zu Austausch und Begegnung mit anderen Trauernden an. Mitarbeitende des Hospizdienstes unterstützen und begleiten die Gespräche. Es ist ein unentgeltliches Angebot in ruhiger Atmosphäre. Die bisher genutzten kostenlosen Räumlichkeiten stehen nur noch bis Ende Juli zur Verfügung und wir suchen dringend neue Räumlichkeiten, um unser Angebot weiter anbieten zu können.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Wir möchten unser Angebot für die trauernden Menschen, die bereits zu uns kommen fortführen können, sowie für jeden Trauernden unabhängig von Alter und Religionszugehörigkeit auch zukünftig ein offenes Angebot anbieten.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Weil es den trauernden Menschen einen geschützten Raum bietet, in dem sie über die Verstorbenen sprechen können und sich über ihre Erfahrungen als Trauernde austauschen können.
Trauer gehört zum Leben und keiner sollte damit allein bleiben müssen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Da wir bisher keine kostenlose Räumlichkeit mit den erforderlichen Eigenschaften gefunden haben, möchten wir das Geld für eine Anmietung nutzen. Dafür wird ein Betrag von 1500 € benötigt. Wir benötigen einen Raum mit Teeküche, Toilette, eventuell Fahrstuhl für circa 15 Personen in Peine.
Falls wir das Geld nicht für eine Miete benötigen nutzen wir es für die Ausbildung ehrenamtlicher Mitarbeitenden zur Trauerbegleitung und für die anfallenden Kosten rund um das Angebot des Trauercafés.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der ambulante Hospizdienst begleitet Menschen in der letzten Phase ihres Lebens nicht nur in vertrauter Umgebung, wie zu Hause und im Seniorenheim. Auch im Klinikum Peine gibt es die Möglichkeit für schwerkranke Menschen, deren Familie, Partner und Freunde Beistand durch eine der dort sich engagierenden Ehrenamtlichen der Hospizbewegung Peine zu bekommen.
Für Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und deren Familien wird ab Diagnosestellung Unterstützung und Entlastung durch qualifizierte ehrenamtlich Mitarbeitende angeboten.
Wir sehen uns als eine Anlaufstelle für eine offene Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer. Wir beraten zu Patientenverfügung und Vollmacht und gehen auf Anfrage in Schulen, zu Informationsveranstaltungen und bieten eigene öffentliche Veranstaltungen an. So seit vielen Jahren z.B. den Hospiztag mit Referenten zu unterschiedlichen Themen.
Regelmäßig werden neue Interessenten für die ehrenamtliche Mitarbeit gesucht, dafür wird ein Qualifizierungsangebot bereitgehalten, dass es auch Berufstätigen ermöglicht zeitlich teilzunehmen. Für die ehrenamtlich Tätigen werden regelmäßig Supervision, Austausch und Workshops angeboten.